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3. Jenaer Mai-Kolloquium: Berthold Delbrück als Syntaxforscher

Am 28.5.2009 ab 15 Uhr findet im Palmensaal des Lehrstuhls für Indogermanistik, Zwätzengasse 12, ein Kolloquium zum 130. Jubiläum von Berthold Delbrücks Werk "Die Grundlagen der griechischen Syntax" statt.

Programm:

15.00 - 15.45
Dr. Katrin Axel (Saarbrücken):
Die gibt's, die gibt's gar nicht - relativische Konstruktionen
in der mittelhochdeutschen Prosa


15.45 - 16.30
Prof. Dr. Helmut Weiß (Frankfurt a.M.):
»al die wîle und ich lebe« - 'und' nicht nur koordinierend

16.30 - 17.00
Kaffeepause

17.00 - 17.45
Dr. Peter Öhl (Wuppertal):
Zyklizität in der Geschichte von Komplementierersystemen

17.45 - 18.30
Prof. Dr. Bernhard Forssman (Erlangen)
Zum Genitivus absolutus

Ab 19.00
Griechischer Abend


Gäste sind herzlich willkommen!


Aushang PDF


(29.04.2009, 11.59 Uhr)
Linguistik-Tage in Jena vom 24.02. bis zum 26.02.2009

18. Internationale Jahrestagung der Gesellschaft für Sprache und Sprachen

Die Gesellschaft für Sprache und Sprachen e.V. (GeSuS) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich u.a. die Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Sprache im Allgemeinen und mit einzelnen Sprachen im Besonderen zur Aufgabe gemacht hat.

Unsere Einladung richtet sich an alle, die sich wissenschaftlich mit Sprache beschäftigen. Für Anmeldungen ohne Vortrag gibt es keine Deadline.

Tagungsprogramm

Das Themenspektrum ist weit gefächert:
Phonetik,
Syntax,
Sprachdidaktik,
Translation,
Psycholinguistik,
Sprachgeschichte,
Sprechwissenschaft,
Computerlinguistik,
Eurolinguistik etc.

Arbeitskreis "Phonetik & Rhetorik" - Abstracts
Arbeitskreis "Syntax" - Abstracts
Arbeitskreis "Phraseologie" - Abstracts
Arbeitskreis "Textlinguistik & Diskursanalyse" - Abstracts
Arbeitskreis "Sprachwandel & Sprachvariation" - Abstracts
Arbeitskreis "Sprachdidaktik" - Abstracts
Arbeitskreis "Theolinguistik" - Abstracts
Arbeitskreis "Rechtslinguistik" - Abstracts
Arbeitskreis "Eurolinguistik" - Abstracts
Arbeitskreis "Diskurse - Medien - Macht" - Abstracts




Kontakt: Bettina.Bock(at)uni-jena.de


 Lageplan/Map
 Übernachtungsmöglichkeiten in Jena/Accommodation
 Gesellschaft für Sprache und Sprachen


(24.02.2009, 09.46 Uhr)


»Über die Sprache und Weisheit der Indier«
200. Jahrestag der Schrift von Friedrich Schlegel

Tagung am 29.05.2008 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena,
Lehrstuhl für Indogermanistik, Palmensaal, Zwätzengasse 12, 07743 Jena
Friedrich Schlegel
Friedrich Schlegel

Friedrich Schlegel schuf mit seiner Schrift »Über die Sprache und Weisheit der Indier« (1808) das Gründungsbuch der Indologie in Deutschland. Gleichzeitig war diese Arbeit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer indogermanischen vergleichenden Sprachwissenschaft.

Programm:

11.00–11.15Eröffnung
11.15–11.45Thomas Krisch/Christina Katsikadeli/Stefan Niederreiter (Salzburg):
Das neue Wörterbuch zum ältesten altindischen Text (Rigveda)
11.45–12.15Cornelia Haas (Würzburg):
Mme. Blavatsky und die Orientalisten des 19. Jh.
12.15–14.00Mittagspause
14.00–14.30Christian Zinko (Graz):
Sprache und Weisheit der Indier: Rituale und Medizin im alten Indien
14.30–15.00Sabine Ziegler (Jena/Salzburg):
Wörter auf Wanderschaft: indische Lehn- und Fremdwörter im Deutschen
15.00–15.30 Kaffeepause
15.30–16.00Jeong-Soo Kim (Würzburg):
Otto Böhtlingk in Jena (1868-1885). Aus dem Würzburger Projekt »Quellen und Studien zu einem wissenschaftlichen Großprojekt des 19. Jahrhunderts«
16.00–16.30Maria Kozianka (Jena):
Der Orientalist Johann Gottfried Kosegarten (1792-1860)
17.00–18.00 Rundgang durch Jena auf den Spuren der Frühromantiker mit Martin Stiebert (Jena)
19.00»Indischer Abend« mit indischem Essen und Trinken sowie einer Tanzeinlage, Lichtbildern und einer kleinen Lesung mit Martin Stiebert (Jena)

Es wird um Anmeldung zum »Indischen Abend« bis zum 28.05.2008 gebeten. Für die Unkosten des Abends wird ein Beitrag von 5 Euro erhoben.

Ansprechpartnerin: Dr. Bettina Bock • bettina.bock@uni-jena.de • 03641/944385


(30.04.2008, 16.10 Uhr)
Kolloquium zum Gedenken an Prof. Günter Neumann

Am 31.5.2007 ab 14 Uhr findet im Palmensaal des Lehrstuhls für Indogermanistik, Zwätzengasse 12, ein Kolloquium zur Erinnerung an Günter Neumann statt.

Vortragsprogramm
Prof. Dr. Norbert Wagner (Würzburg): "Neues zu den Stammesnamen der 'Hermunduri', 'T(h)orcilingi' und der 'Thuringi'"
Prof. Dr. Michael Janda (Münster): "Die Erinnerung der Musen"
Prof. Dr. Bernhard Forssman (Erlangen): "Kleinigkeiten aus dem Thesaurus Linguae Latinae"
Dr. Sabine Ziegler (Jena/Würzburg): "Boheí!"

Gäste sind herzlich willkommen!


(21.05.2007, 13.22 Uhr)
Arbeitstagung der Indogermanischen Gesellschaft 2006

"Struktur und Semantik der Verbalphrase"
an der Friedrich-Schiller-Universität Jena,
Rosensaal 102 und 103, Am Fürstengraben 27, Jena
3. bis 5. April 2006


Nach dem erfolgreichen Kongress im September 2002 "Indogermanistik, Germanistik, Linguistik" soll die Zusammenarbeit zwischen allgemeiner und historischer Sprachwissenschaft mit einer weiteren, thematisch etwas engeren Arbeitstagung im April 2006 fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Verbalphrase als zentrale syntaktische Kategorie mit so unterschiedlichen Aspekten wie Wortstellung, Valenz des Verbs, Matrixverben usw., die über traditionelle indogermanistische Fragestellungen hinausgehen. Der Themenkomplex "Tempus, Modus, Aspekt" sollte daher höchstens im Rahmen einer neueren Tempus- und Modalsemantik behandelt werden. Ausgeklammert bleiben Beiträge, die sich nur formal mit der Morphosyntax des Verbs befassen. Willkommen sind dagegen Untersuchungen, die die Möglichkeiten neuerer Syntax- und Semantiktheorien (z.B. Ereignissemantik) an indogermanistischen Corpora aufzeigen.

Tagungsprogramm (Stand 28.3.)

Sonntag, 2.4.2006
Warming up: Als informellen Treffpunkt haben wir ab 19 Uhr ein Nebenzimmer in der "Ratszeise" bestellt (Rathaus, am Marktplatz).


Montag, 3.4.2006

9.00-9.30 Eröffnung
9.30-10.00 Götz Keydana, Göttingen: "Unakkusative im Veda"
10.00-10.30 Leonid Kulikov, Göttingen/Leiden: "Towards a typology of transitivity: some constraints on the derivation of causative verbs in Vedic"

11.00-11.30 Gerd Carling, Lund: "Interplay between lexical transitivity, morphology and argument structure: the Tocharian system"
11.30-12.00 Lucio Melazzo, Palermo: "Transitivity, causativity and inchoativity in the Gothic verbal system"

14.30-15.00 Eugen Hill, München: "Das ostbaltische Futur: paradigmatische Struktur und funktionale Verhältnisse"
15.00-15.30 Roland Pooth, Köln: "Zur Semantik und Syntax der sogenannten `medialen' Diathese des idg. Verbs"
15.30-16.00 Kjartan Ottosson, Oslo: "Funktionen und Ausdrucksformen des Mediopassivs im Urnordischen und Germanischen"

16.30-17.00 Eystein Dahl, Oslo: "Tempus, Aspekt und Ereignisstruktur beim frühvedischen Verbum"
17.00-17.30 Heinrich Hettrich, Würzburg: "Der Dativ innerhalb und ausserhalb der VP im Vedischen und Deutschen"


Dienstag, 4.4.2006

9.00-9.30 Dag Haug, Oslo: "The grammaticalization of verbal prefixes in Latin"
9.30.-10.00 Eirik Welo, Oslo: "Y1 hyperbaton and word order within the VP in later Greek"
10.00-10.30 Bettina Bock/Gerlinde Kohlrusch, Jena: "Altlateinische Funktionsverbgefüge im Rahmen der Frame-Semantik"

11.00-11.30 Henrike Kühnert, Jena: "Das ältere Jiddisch zwischen Verbletzt- und Verbzweitststellung"
11.30-12.00 Helmut Weiß, Frankfurt a.M.: "Zu Verbstellung und Struktur der VP im althochdeutschen Nebensatz"

14.30-15.00 Augustin Speyer, Philadelphia: "Das Altgriechische: Sorgenkind der Binding Theory"
15.00-15.30 Jakob Mache, Wien: "`wollen' als Anhebungsverb"

16.00-16.30 Paul Widmer, Marburg: "Kasus an der Peripherie der Rektionsstruktur"
16.30-17.00 Matthias Fritz, Berlin (FU): "Ereignissemantik und die Bedeutung des Konativs"
17.00-17.30 Rosemarie Lühr, Jena: "Verbakzent und Informationsstruktur"

ab 20.00 Uhr Empfang im Lehrstuhl für Indogermanistik, Zwätzengasse 12



Mittwoch, 5.4.2006

9.00-9.30 Dagmar Wodtko, Freiburg i.Br./Würzburg: "Zur nominalen Realisierung des Verbs im Kymrischen"
9.30-10.00 Gisella Ferraresi, Hannover: "Aspekte der Infinitivsyntax im Gotischen"

10.30-11.00 Britta Irslinger, Freiburg i.Br.: "Topikalisierung und Informationsstruktur im Bretonischen"
11.00-11.30 Andreas Späth, Leipzig: "Aspekt und Definitheit"


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(28.03.2006, 12.39 Uhr)
Rundgespräch 'Methoden der Indogermanistik'

am 5. April 2006, Mittwoch, 15.00-18.30 Uhr, und
Donnerstag, 6. April 2006, 9.30-13.00 Uhr
an der Friedrich-Schiller-Universität, Rosensaal 102/103, Am Fürstengraben 27 in Jena


Mit der zunehmenden Bedeutung von Interdisziplinarität und Methodenpluralismus ist es gerade für die „Kleinen Fächer“ wichtig, sich gegenüber anderen Disziplinen zu öffnen. Die traditionellen Methoden der Indogermanistik sind im Verlauf der letzten zweihundert Jahre vielfach erprobt (so wurde gerade durch die moderne Humangenetik mit dem Abschluß des europäischen Genom-Projekts die – rein sprachwissenschaftlich – begründete These von der Herkunft der Indogermanen aus östlichen Gebieten bestätigt) und teilweise von anderen historischen Sprachwissenschaften, etwa der Orientalistik, Finno-Ugristik oder Kaukasistik, übernommen worden. Bis in die zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden Allgemeine Sprachwissenschaft und Indogermanistik noch als einheitliches Fach verstanden. Doch haben sich die Fächer nach dem zweiten Weltkrieg zunehmend gegenseitig abgegrenzt. Seit mehreren Jahren ist eine gegenläufige Tendenz wahrzunehmen. Um eine weitere, bessere Zusammenarbeit und gegenseitige Kooperation dreht sich das Rundgespräch, zu dem sowohl Vortragende als auch Diskussionsteilnehmer aus den Fachbereichen Allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik und Indogermanistik eingeladen sind.

Veranstaltungsablauf:

Mittwoch, 5. April 2006, ab 15.00:

Marga Reis: Was erwarten Germanisten von der historischen Sprachwissenschaft?
Karin Donhauser: Kleine Fächer und Wissenschaftspolitik
Jost Gippert: Nutzen und Anwendung indogermanistischer Datenbanken

Donnerstag, 6. April 2006 ab 9.30:

Götz Keydana: Nutzen und Anwendung neuerer Linguistik-Theorien in der
Indogermanistik
Thomas Krisch: Anwendung von allgemein-sprachwissenschaftlichen Theorien in der
Indogermanistik: Probleme und Chancen
Olav Hackstein: Pragmatik und Typologie

Die Vorträge werden ca. 30 Min. dauern, die oben genannten Themen verstehen sich als vorläufige Arbeitstitel. Je nach Dauer der anschließenden Diskussion setzen sich die Vorträge dann in lockerer Folge fort, auch ein Kaffee- oder Teepäuschen ist natürlich eingeplant. Wir rechnen für Mittwoch nachmittag und Donnerstag vormittag mit jeweils ca. 3 Stunden Dauer.


(16.03.2006, 11.36 Uhr)


Friedrich-Schiller-Universität Jena

© 2003–2010 Indogermanistik Jena