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Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen
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Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen

Förderung: Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Mitarbeiter: Harald Bichlmeier (ab April 2009), Gerlinde Kohlrusch (bis Ende 2008), Maria Kozianka, Roland Schuhmann


Das Etymologische Wörterbuch des Althochdeutschen untersucht ausgehend vom Althochdeutschen die semantische und formale Entwicklung des Wortschatzes bis zum Neuhochdeutschen, erfasst die sprachlichen Verwandten innerhalb des Germanischen und Indogermanischen und rekonstruiert die urgermanische und vorurgermanische Vorform. Dabei werden neue Erkenntnisse über die Herkunft und die genetische Einordnung althochdeutscher Wörter gewonnen.
Durch die Anwendung der Laryngaltheorie und der Theorie über die indogermanischen Akzent- und Ablauttypen können dabei neue Erkenntnisse zur Wortbildung und über die Herkunft und genetische Einordnung althochdeutscher Wörter gewonnen werden.
Bei der Rekonstruktion wird zu klären versucht, aus welcher Zeitstufe des Germanischen und Vorurgermanischen ein Lexem stammt. Durch diese Zuordnung ist es möglich, etwas über das Aufkommen neuer Wörter innerhalb des Germanischen auszusagen.
Das EWA bietet eine Grundlage für detaillierte Untersuchungen zum althochdeutschen Lehnwortschatz, ein Thema, das gerade in jüngster Zeit verstärkt ins Interesse der Sprachtypologie gerückt ist.
Wichtig ist das EWA auch für die verschiedenen Mundartwörterbücher, denn viele althochdeutsche Wörter sind im Neuhochdeutschen nur dialektal fortgesetzt. Diese Wörter werden in den gängigen Etymologica zur Gegenwartssprache nicht behandelt.


Zum Veranschaulichen kann hier eine Lemmaliste des 3. EWA-Bandes sowie ein Beispiel zum Artikelaufbau angesehen werden.



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