Gefördert durch die Volkswagenstiftung im Rahmen der Forschungsinitiative
„Einheit in der Vielfalt? Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas“
2007–2010
2.–3. September 2010, Jena
Wertkonzepte wie Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit sind Bestandteil der europäischen Kultur. Das gemeinsame Europa beruht daher jenseits politischer Institutionalisierungen auf der Vorstellung identitätsstiftender Ideenlinien, in deren Fortentwicklung kultureller Eigensinn entsteht und gleichzeitig die „Einheit in der Vielfalt“ sichtbar bleibt. Ob dies realisiert werden kann, hängt im entscheidenden Maße auch vom Verständnis sprachlicher Besonderheiten ab. Landessprachen, die als Medium für Wertdiskurse dienen, und historische sowie gesellschaftspolitische Veränderungsprozesse stehen hierbei in einem engen Wechselwirkungsverhältnis. Dieses Verhältnis muss verstanden werden, wenn in der interkulturellen Kommunikation Barrieren überwunden und verbindende Momente gestärkt werden sollen.
Die Konferenz präsentiert vor diesem Hintergrund Ergebnisse eines interdisziplinären und internationalen Forschungszusammenhangs. Linguistische, philosophische und soziologische Perspektiven sollen in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mehrerer europäischer Länder zusammengeführt und in der fachübergreifenden Diskussion weiterentwickelt werden (→ Programm/→ Druckversion).
Die Teilnahme an der Tagung ist gebührenfrei, um Anmeldung wird jedoch aus organisatorischen Gründen gebeten.
Anmeldung/Kontakt: joerg.oberthuer@uni-jena.de


